Dogdancing - was ist das überhaupt?

Dogdancing ist musikalisch choreographierte Bewegungsharmonie von Hund und Mensch, auf individuell ausgesuchte Musik.

 

Der Ursprung des Dogdancing

Über den Ursprung des Dogdancing gibt es verschiedene Ansichten; England, Amerika und Kanada werden als Ursprungsländer genannt. In Deutschland ist es noch eine relativ junge Hundesportart, die seit einigen Jahren  auf Hundeveranstaltungen, Messen usw. als Pausenprogramm zu sehen ist. Dogdancing erfreut sich aber immer größerer Beliebtheit.

In vielen Ländern haben sich mittlerweite Prüfungsordnungen entwickelt nach denen auch Wettkämpfe offiziell ausgetragen werden. In Deutschland jedoch gibt es noch keine offizielle Prufungsordnung, wenn auch die Zahl der Turniere stetig steigt.

In erster Linie geht es aber darum, dass Mensch und Hund viel Spaß beim Erarbeiten der verschiedenen Tricks haben.

Für wen ist Dogdancing geeignet?

Dogdancing ist für jedermann und jederhund gleich gut geeignet, egal welchen Alters, egal ob Rasse oder Mischling.Es sei denn der Mensch hat kein Spaß an der Musik.Je nach Begabung des Hundes wählt man die Übungen aus.

 

 

Die verschiedenen Tricks/Übungen

1. Fuß: Das Grundkommando Fuß bzw. bei Fuß sollte der Hund schon beherrschen. Dabei steht der Hund links neben uns, also am linken Bein.

2. Drehen: Der Hund soll sich um seine eigene Achse drehen.

3. Rollen: Der Hund soll eine Rolle machen. Dazu gibt man ihm am besten zuerst das Kommando Platz und legt ihn dann auf die Seite und rollt ihn einmal herum und gibt das Kommando "Rollen" oder auch "Roll Dich".

4. Slalom durch die Beine gehen: Der Hund geht einen Slalom durch unsere Beine.

5. Kriechen: Man legt den Hund ins "Platz" und kniet neben dem Hund. Mit Hilfe eines Leckerlis bringt man dem Hund das Kommando bei, indem man mit dem Leckerli in der Hand vor seine Schnauze geht und die Hand dann nach vorne weg zieht und das Kommando "kriechen gibt", die andere Hand legt man am besten auf den Rücken des Hundes und drückt ihn leicht runter, falls er versucht aufzustehen.

6. seitwärts gehen: Der Hund wird mit dem Kommando "Fuß" links neben unser Bein gestellt und dann gehen wir als Hundeführer nach und nach kleine Schritte nach rechts und geben dem Hund das Kommando "seitwärts". Wenn der Hund stehen bleibt leint man ihn am besten an und zieht ihn nur kurz zu sich herüber nach rechts, aber nur langsam und Schritt für Schritt. Zu Hilfe nimmt am am besten noch ein Leckerli dabei.

7. Schämen: Schämen ist sicher eines der schwierigeren Kommandos, bei dem man sehr viel Geduld mitbringen sollte. Man übt es am besten mit einem Haargummi oder ähnlichem. Und zwar zieht man das Haargummi über die Schnauze des Hundes. Der Hund wird normalerweise versuchen es abzuziehen und wird mit seiner Pfote über die Schnauze fahren und versuchen es herunterzubekommen. In dem Moment wo der Hund die Pfote an der Schnauze  hat gibt man das Kommando "schäm dich". Diese Übung braucht viel Geduld und sollte man öfters wiederholen, bis der Hund es beherrscht. Am Ende braucht man das Haargummi nicht mehr und gibt seinem Hund nur den Befehl "Schäm dich" und der Hund wird automatisch seine Pfote zur Schnauze hin bewegen.

8. Männchen: Man hält ein Leckerli über den Kopf des Hundes und gibt das Kommando "Männchen". Der Hund wird versuchen an das Leckerli zu kommen und stellt sich dabei auf die Hinterpfoten. Hierbei sollte man darauf achten, dass der Hund sich nicht an ihnen oder einem Gegenstand feshält.Der Hund muss selber die richtige Balance finden.

9. Verbeugen: Dieses Kunststück ist auch schwieriger zu lernen als die anderen Tricks. Am besten stellt man den Hund in die Grundposition "Steh" und gibt ihm dann das Kommando "Platz", so dass er sich hinlegen soll. Während der Hund sich hinlegen will, hält man das Hinterteil hoch, so dass die Hinterbeine noch stehen und die Vorderbeine liegen auf dem Boden. Dann bekommt der Hund das Kommando "Verbeugen" oder "Verbeug dich"  und gleichzeitig ein Leckerli, so dass er die Position mit dem Kommando verknüpfen kann. Das übt man am besten so lange, bis der Hund das Kommando mit der Position verknüpft und es dann auch schon alleine kann.

10. Pfötchen geben: Dieses Kunststück ist eigentlich sehr einfach, was die meisten Hunde sehr schnell lernen. Man übt wieder mit Hilfe eines Leckerlis. Der Hund soll sich hinsetzen und dann gibt man ihm das Kommando "Pfötchen" oder "Gib Pfötchen". Man tippt seine Pfote an und gibt ihm immer wieder das Kommando; wenn er es so nicht lernt kann man auch seine Pfote hochnehmen und immer wieder das Kommando sagen. Normalerweise versteht der Hund nach einigen Wiederholungen was man von ihm will und gibt automatisch sein Pfötchen ohne das man es antickt. So kann man auch das Kommando "Gib beide Pfötchen oder "Gib mir Zehn" (je nachdem wie man das Kommando nennen will) üben.

11. Springen in die Arme: Hierzu muss der Hund erstmal das Kommando "Hopp" beherrschen. Am besten setzt man sich auf einen Stuhl, zeigt dem Hund das Leckerli und gibt das Kommando "Hopp". Dazu kann man sich evtl. noch mit den Händen auf die Beine klatschen und ihm immer wieder das Kommando geben. Irgendwann wird der Hund auf den Schoß springen.Dann bekommt er sofort seine Bestätigung das Leckerli. Man übt es so lange bis der Hund es von alleine kann. Dann kann man einen Schritt weiter gehen und sich in die Hocke stellen. Wieder gibt man ihm das Kommando und zeigt ihm ein Leckerli. Da der Hund das Kommando "Hopp" schon beherrscht wird er in die Arme springen. Dann kann man später einen Schritt weiter gehen und sich gerade hinstellen und ihm wieder das Kommando geben. Somit springt der Hund dann in die Arme des Hundeführers.

12. Springen über die Arme: Da der Hund das Kommando "Hopp" inzwischen schon beherrscht ist dieses Kunststück nicht allzu schwer zu lernen. Man kniet sich hin und streckt einen Arm seitlich aus. Den anderen Arm hält man davor mit dem Leckerli in der Hund und gibt dem Hund das Kommando "Hopp". Wenn es so nicht so einfach ist zu lernen, kann man natürlich auch einen verlängerten Arm nehmen, zum Beispiel in dem man einen Besenstiel, oder einen langen Stock oder sowas in der Art nimmt und den seitlich ausstreckt, dann ist das etwas länger als ein Arm. Man kann das Kunststück auch mit 2 Personen üben, die eine Person kniet sich hin und streckt den Arm aus und die andere Person stellt sich etwas schräg vor die knieende Person vor den ausgestreckten Arm und gibt das Kommando "Hopp" und zeigt dem Hund das Leckerli. Dann wird der Hund auch mit Sicherheit über den Arm springen. Später wenn der Hund das Kommando beherrscht, kann er natürlich auch ohne Leckerchen über beide Arme springen.

13. Springen durch die Arme: Bei dem Kunststück stellt man sich als Hundeführer etwas gebückt hin und macht mit den beiden Armen einen Kreis und hält die Arme seitlich neben sich. Dann bekommt der Hund wieder das Kommando "Hopp" und soll dann durch die Arme springen. Dieses Kunststück sollte man aber erst üben, wenn der Hund die vorigen Kunststücke "Springen in die Arme und über die Arme" beherrscht. Oder zumindest wenn der Hund das Kommando "Hopp" beherrscht, dann weiß er was man von ihm will.

14. Springen über die Beine:

 

Diese Seite wird nach und nach weiterbearbeitet. Weitere Übungen und Tricks folgen in Kürze!!

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